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Die richtige Größe bei Sandalen

Kindersandalen richtig mit dem plus12 messen

Wenn die Sandalenzeit beginnt, taucht bei vielen Eltern dieselbe Frage auf: Wie misst man offene Schuhe eigentlich richtig? Bei geschlossenen Schuhen lässt sich die Innenlänge meist recht eindeutig kontrollieren. Bei Sandalen ist das oft schwieriger, weil vorne kein klarer Anschlagpunkt vorhanden ist. Genau deshalb lohnt es sich, bei der Passform etwas genauer hinzusehen.

Das plus12 ist auch bei Sandalen eine gute OrientierungMessen Kinderfüße 1

Das plus12 ist ein praktisches Hilfsmittel, um die passende Schuhlänge schnell einzuschätzen. Auch bei Sandalen kann es sehr gut als Ausgangspunkt genutzt werden. Wichtig ist dabei nur, dass offene Schuhe nicht genauso beurteilt werden wie geschlossene Modelle. Denn bei einer Sandale zählt nicht einfach nur irgendein äußerer Sohlenrand, sondern die Fläche, auf der der Fuß tatsächlich sicher steht.

In der Praxis bedeutet das: Die gemessene Fußlänge bleibt die Basis, aber zusätzlich muss immer geprüft werden, wie der Fuß wirklich im Schuh sitzt.

Warum offene Sandalen anders beurteilt werden müssen

Bei einem geschlossenen Schuh gibt es vorne meist einen klaren Innenraum, an dem man sich orientieren kann. Bei Sandalen ist das anders. Die Zehen liegen auf einem offenen Fußbett, und je nach Form der Sohle oder des Vorderbereichs kann der sichtbare Rand täuschen.

Deshalb sollte man sich bei Sandalen nicht allein an der äußeren Form orientieren. Entscheidend ist die nutzbare Standfläche, also der Bereich, auf dem der Fuß sicher aufliegt, ohne vorne oder seitlich herauszurutschen.

Die Ferse ist der wichtigste Startpunkt

Messen Kinderfüße 2Bevor vorne auf den Platz geschaut wird, muss zuerst die Ferse richtig sitzen. Gerade bei Sandalen ist das entscheidend. Die Ferse sollte sauber im hinteren Bereich der Sandale stehen und nicht zu weit nach hinten oder zu weit nach vorne rutschen.

Erst wenn die Fersenposition stimmt, lässt sich vorne zuverlässig beurteilen, ob die längste Zehe noch genügend Platz hat. Sitzt die Ferse falsch, wirkt eine Sandale schnell passend, obwohl sie in Wirklichkeit zu kurz oder zu lang ist.

Wie viel Platz sollte vorne sein?

Auch bei Sandalen sollte vorne noch etwas Platz bleiben. Das Kind soll bequem stehen, laufen und abrollen können, ohne mit den Zehen vorne anzustoßen oder über die Kante zu rutschen.

Als praxistaugliche Orientierung hat es sich bewährt, auch bei Sandalen mit dem üblichen Längenspielraum zu arbeiten, solange der Fuß durch Riemen oder Verschlüsse gut gehalten wird. Wichtig ist dabei aber immer der Gesamteindruck: Nicht nur die Zahl zählt, sondern ob die Sandale den Fuß sicher führt.

Und wie misst man die Breite richtig?

Bei der Breite wird es etwas kniffliger. Hier gibt es keine einfache Formel, die auf jedes Modell passt. Sandalen unterscheiden sich stark in Aufbau, Material, Riemenführung und Fußbettform. Dazu kommt, dass sich ein Fuß unter Belastung anders verhält als beim bloßen Messen.

Darum sollte die Breite bei Sandalen nicht nur als Zahl betrachtet werden. Viel wichtiger ist, wie der Fuß auf dem Fußbett steht und ob die Sandale ihn gut führt.

Wie viel Spielraum braucht ein Kind in der Breite?

Messen Kinderfüße 3Bei der Breite sollte eine Sandale nicht eng sitzen, aber auch nicht zu viel Luft haben. Der Fuß braucht seitlich etwas Platz, damit er nicht eingeengt wird. Gleichzeitig darf er aber nicht hin und her rutschen.

Für den Alltag im Fachgeschäft hat sich eine einfache Orientierung bewährt: Die Sandale darf im Vorfußbereich etwas breiter sein als der gemessene Fuß, aber nur leicht. Bei einer gemessenen Breite von zum Beispiel 6,1 Zentimetern sucht man eher nach einer Sandale, die dem Fuß seitlich etwas Raum gibt, ohne dass er auf dem Fußbett schwimmt.

Anders gesagt: Der Fuß soll vollständig auf der Sohle stehen, aber nicht über den Rand hinausquellen. Gleichzeitig soll nicht so viel Platz vorhanden sein, dass das Kind den Schuh nur noch über die Zehen festhält.

Woran erkennt man eine passende Sandale?

Eine gut sitzende Sandale erkennt man nicht nur am Messwert, sondern vor allem am Stand des Fußes im Schuh. Darauf sollte besonders geachtet werden:

  • Der Fuß steht mittig auf dem Fußbett.
  • Die Ferse sitzt sauber im hinteren Bereich.
  • Vorne bleibt ausreichend Platz für die längste Zehe.
  • Seitlich quillt nichts über den Rand.
  • Die Riemen halten gut, ohne einzuschneiden.
  • Beim Gehen rutscht der Fuß nicht nach vorne oder zur Seite.
  • Das Kind krallt nicht dauerhaft mit den Zehen, um Halt zu finden.

Gerade dieser letzte Punkt ist sehr wichtig. Wenn Kinder mit den Zehen greifen müssen, um stabil zu bleiben, ist die Sandale oft zu locker oder führt den Fuß nicht gut genug.

Warum die Riemenführung so wichtig istMessen Kinderfüße 1

Bei Sandalen übernimmt die Riemenführung einen großen Teil der Passform. Ein Schuh kann von der Länge her richtig wirken, aber trotzdem nicht gut sitzen, wenn der Halt am Spann, an der Ferse oder im Vorfuß fehlt.

Darum gilt: Je offener die Sandale, desto wichtiger ist ein guter Sitz über die Verschlüsse. Besonders angenehm sind Modelle, die sich an mehreren Stellen anpassen lassen. So kann die Sandale besser auf schmale, breite oder unterschiedlich hohe Füße eingestellt werden.

Unser Fazit

Kindersandalen misst man am besten mit einer Mischung aus Messhilfe, Blick fürs Detail und Passformkontrolle am Fuß. Das plus12 ist dabei ein guter Ausgangspunkt für die Länge. Bei offenen Schuhen reicht es aber nicht, nur eine Zahl abzulesen.

Entscheidend ist immer das Gesamtbild: richtige Fersenposition, genug Platz nach vorne, eine passende Breite, guter Halt durch die Riemen und ein sicherer Stand auf dem Fußbett. Genau so lässt sich am besten beurteilen, ob eine Sandale im Alltag wirklich gut sitzt.

Wer unsicher ist, sollte Sandalen immer am Fuß prüfen und das Kind ein paar Schritte laufen lassen. Gerade bei offenen Modellen zeigt sich die echte Passform oft erst in der Bewegung. Im Babyladen Erlangen beraten wir euch gerne dazu, damit Kindersandalen nicht nur schön aussehen, sondern auch wirklich gut sitzen.

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